
Du möchtest unverbindlich kennenlernen, ob eine Zusammenarbeit passt. Gleichzeitig soll daraus irgendwann ein Auftrag werden. Das ist möglich, solange beide Seiten wissen, was dieses erste Gespräch ist.
Sag vorher, was passiert
Ist der Termin kostenfrei oder kostenpflichtig? Wie lange dauert er? Geht es um Kennenlernen, fachliche Orientierung oder bereits eine Leistung? Gibt es danach ein Angebot, über das die Person in Ruhe entscheiden kann?
Diese Angaben nehmen dem Gespräch nicht die Wärme. Sie verhindern, dass Freundlichkeit und Verkauf unklar ineinanderlaufen.
Nicht jede Anfrage passt
Wenn ein Anliegen ausserhalb deines Angebots liegt, benenne das früh. Sammle nicht ausführlich persönliche Informationen, nur um am Ende festzustellen, dass du gar nicht zuständig bist.
Ein gutes Erstgespräch kann auch mit einer Weiterverweisung enden. Es ist kein Misserfolg, wenn dadurch ein unpassender Auftrag vermieden wird.
Formuliere vor deinem ersten Termin einen kurzen Ablauf und den Satz, mit dem du ein anschliessendes Angebot erklärst. Die Person sollte nicht aus Höflichkeit zustimmen müssen. Vertrauen entsteht leichter, wenn ein Nein ebenfalls einen Platz hat.